Jahreskonzert 2016

Nach wochenlangem Proben war es endlich soweit. Unser Highglight das allährliche Jahreskonzert stand vor der Tür. Dabei begann die Vorbereitung etwas holprig. Ein Ersatzkapellmeister musste her. Glücklichweise fanden wir unseren Retter in der Person von Markus Bauer, seines Zeichens Direktor der Musical Akademie Graz (MAG). Er versorgte uns am Anfang zwar mit den zwei „schwersten“ Musical-Nummern, die wir auch intensiv (schon fast über-) probten, verheimlichte uns den Rest aber bis zum Probentag, drei Wochen vor dem Konzert. Da kam dann folgende Wahrheit ans Licht: Nicht nur, dass noch acht weitere Stücke auf uns warteten, sondern auch noch schwerere als die ersten zwei Nummern. Wir blieben tapfer: Challenge accepted! Wir schoben Extraschichten, sodass der Probenraum sich für viele zum Nebenwohnsitz verwandelte. Das größte Osterei, kam zwei Proben vor dem großen Tag: Ein vierseitiger Klassiker „Pirates of the Caribbean“. Gott sei Dank haben manche von uns das Stück im Jahre 2012 schon mal gespielt. Sonst hätten wir gemeinsam angefangen, aber vereinzelt aufgehört. Im Fachjargon auch „Fade-out“ à la Abschiedssymphonie von Joseph Haydn genannt. Wer mit uns bereits musizierte, kennt auch unsere Probenleistungskurve. Schwacher Beginn, saustarkes Finish (siehe oberaffengeiles Diagramm made by Kathi).

bildschirmfoto-2016-12-16-um-00-04-16So war es auch diesmal! Bei der Generalprobe in der schon umfunktionierten Turnsaal-Konzerthalle lief zwar schon einiges meilenweit besser als noch eine Woche davor, aber es passierten uns noch einige Hoppalas, die zu ausgedehnten „Kunstpause“ und WIederholungen führten. Von denen profitierten aber nicht nur wir sondern auch unsere SängerInnen der MAG, die bei der Generalprobe zu uns stoßten. Miteinander gaben wir einige Musicals zum Besten. Hoppalas blieben beim Auftritt nur ein paar übrig. Prominentes Beispiel: Unser lieber Obmann missbrauchte dabei eine Generalpause als Solo und gewann eine Bezahlung für eine Musikerrunde. Insgesamt konnten wir die Erwartungen des Publikums doch erfüllen und übertrafen auch die Vorstellungen von unserem Vize-Bürgermeister Peter Gspaltl. Das war auch nicht schwer, da der Fußballobmann und Konzertdebütant von einem „Leise rieselt der Schnee Potpourri“ ausging. Im Großen und Ganzen sind auch wir Musiker mit unserer Leistung zufrieden, standen wir doch mächtig unter Druck. Doch wir sind schon wieder motiviert das nächste Jahr unser Publikum wieder zu verzaubern und hoffentlich eine neue musikalische Leitung präsentieren können.

Autoren: Kathi und Martin

Diagrammkünstlerin: Kathi

Tatortfotos folgen!