Sommer – Sonne – Musik

Der Wettergott meinte es gut mit uns, und prognostizierte uns für das verlängerte Fronleichnam-Wochenende trockenes, schönes Wetter, sodass unser geplantes „Sommerseminar“ stattfinden konnte.

Zuerst hatten wir noch einen Auftritt bei der Fronleichnamsprozession in Raaba. Anschließend fuhren wir zum Prob
enraum, um die Noten-Mappen und die Kiste mit den Notenständern einzuladen, dann kurz nach Hause, um uns umzuziehen und die Urlaubs-Tasche und Kühlbox mit Getränken einzupacken. Andrea, Christopher und Tamara waren unsere Mitfahrer und erwarteten uns schon. Noch schnell deren Gepäck ver staut (gut geschlichtet) und los ging das Abenteuer Peroj 2016.

Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und wir kamen nach am Nachmittag in Peroj an. Kaum angekommen ging es ans herrichten (Boot wegstellen, Rasen mähen, Tische u. Bänke aufstellen), um für den „Ansturm“ der Raabauken gerüstet zu sein. Auch die ersten Zelte wurden schon aufgebaIMG_1651ut, als dann nach und nach alle anderen Teilnehmer unseres Sommerseminars 2016 ankamen.

Am Freitagvormittag stand nämlich Schnuppertauchen am Programm. Eigentlich wollten wir ja um spätestens 10.30 Uhr losfahren; allerdings verzögerte sich die Abfahrt, da unsere Autobatterie streikte. Eine über Nacht angesteckte Kühlbox leert die Batterie aus! Zum Glück gab es Starterkabel und helfende Hände, sodass unser Auto sich dann docUnser Obmann fuhr, mit einer Einkaufsliste „bewaffnet“ nach Pula, um die Zutaten für das geplante abendliche Grillen zu besorgen. Das hat zwar etwas gedauert (der große Kreisverkehr war schuld), aber zu guter Letzt hatten wir dann Alle genug zu Essen und zu Trinken. Wir haben uns nett unterhalten und schon die erste Runde „Werwolf“ gespielt. Da die Zeit schon weit fortgeschritten war gingen wir bald ins Bett bzw. in die Zelte, damit wir den nächsten Tag gut erholt beginnen konnten.
IMG_1499Am Freitagvormittag stand nämlich Schnuppertauchen am Programm. Eigentlich wollten wir ja um spätestens 10.30 Uhr losfahren; allerdings verzögerte sich die Abfahrt, da unsere Autobatterie streikte. Eine über Nacht angesteckte Kühlbox leert die Batterie aus! Zum Glück gab es Starterkabel und helfende Hände, sodass unser Auto sich dann doch wieder starten lies und wir nach Veruda zum Tauchen fahren konnten. Die 7 „Schnuppertaucher“ bekamen die ersten Instruktionen, bevor die Ausrüstung ausgegeben wurde und immer 2 und 2 mit einem Tauchguide am Hausriff der Tauchbasis Orca abtauchen konnten. Mario, Thomas und ich genossen auch einen gemütlichen Hausriff-Tauchgang. Seesterne, Fische, Seeigel, Seeanemonen, Muscheln usw. konnten wir bewundern. Trotz mäßiger Sicht (für einen Tauchgang im Meer) war es ein netter, entspannter Tauchgang. Auch den Schnuppertauchern hat es Spaß gemacht. Nachmittag fuhren wir dann wieder zurück nach Peroj. Die erste Probe war geplant. Robert war Improvisationskünstler am Schlagwerk; zuerst war der Schlegel für die große Trommel nicht auffindbar (der hatte sich in einem Kofferraum versteckt), und auch ein geeignetes Begleit-Instrument für das Dangel-Lied wollte gefunden werden … – hat wunderbar geklappt. Nach der intensiven Probe hatten wir uns die Pizza beim Asterix redlich verdient – Freitag ist schließlich Pizza-Tag :-). Wieder zurück in Peroj wurde die nächste Werwolf-Runde eingeläutet.

Samstag war Strand-Tag. Die meisten Raabauken gingen nach dem Frühstück zum Strand. Thomas und ich wollten in die Stadt. Andrea hat uns begleitet, da sie am Vorabend ihre Tasche beim Asterix vergessen hatte. Glücklicherweise war Tasche samt Inhalt noch da – eine große Erleichterung. Außerdem mussten wir auch einen Abstecher nach Veruda zur Tauchbasis machen, da ich dort die Weste vom Tauchanzug hängen gelassen hatte. Auch die war noch da – wie nicht anders erwartet. Schließlich machten wir noch einige Einkäufe (inkl. eine kleine Runde durch die Fischhalle in Pula um Miesmuscheln fürs Mittagessen zu besorgen), bevor wir wieder zurück nach Peroj fuhren. Dort wurde dann der Griller eingeheizt, die Muscheln geputzt und gegrillt. Auch die vom Vorabend übrig gebliebene Pizza vom Asterix fand Abnehmer… Nach dem Essen wurde wieder gespielt (Werwolf, Halli Galli usw.). Die Sonnenanbeter unter uns kamen zurück vom Strand und wollten natürlich auch mitspielten. Im Anschluss daran wurde wieder fleißig geprobt. Das Konzertprogramm für das Parkkonzert im Juni muss erarbeitet werden. Spielen auf „und“ ist gar nicht so einfach, und will geübt werden… Danke Kathi und Béa für eure kreativen Ideen, uns zum richtigen Spielen zu bewegen!

Für den Abend hatten wir einen Tisch in der Konoba Ulika in Fažana reserviert. Diesmal ohne besondere Zwischenfälle fuhren wir die kurze Strecke von Peroj nach Fažana. Bald hatten alle zu trinken und konnten die Essens-Bestellungen aufgeben. Die Größe der Portionen wurde teilweise etwas unterschätzt, aber gut geschmeckt hat das Essen allemal. Allerdings hatte nach der Hauptspeise kaum noch jemand Platz für Nachtisch. Nur wenige Panna Cotta und Palatschinken wurden geordert, und einige Kaffees. Nach dem schönen Abendessen ging´s dann wieder zurück nachIMG_1663 Peroj, um den Abend mit Gesellschaftsspielen gemütlich ausklingen zu lassen.

Nach dem Sonntags-Frühstück hieß es schon wieder Zelte abbauen und Zusammenräumen, da die Zeit für den Aufbruch nahte. Die Sachen wurden verstaut, Wasserflaschen gefüllt und los gings.

Ohne den Großteil der Raabauken war es plötzlich ungewöhnlich leer und ruhig bei uns. Dennoch haben wir gemeinsam mit Tamara den zusätzlichen Tag genossen. Schwimmen, faulenzen, spielen usw. – wir ließen es uns gut gehen, trotz Gewitter und Hagel am Abend. Montag war dann der Spuk wieder vorbei und wir konnten die Sonne genießen. Am Abend mussten dann auch wir den Heimweg antreten. Ein kurzer Stopp am Trojane beim Krapfenwirt war die letzte Station, bevor wir Tamara in Raaba absetzten und heimfuhren.

Uns hat´s gefallen, und wir freuen uns schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

 

Autorin: Elisabeth

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*