Im Schritt, Marsch!

„Wir wären nie gewaschen,
und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher
und schmutzig wär das Hemd. (Muttertag, der Film)

Das Schlossbergfest hat Glück, dass es immer am Muttertag stattfindet, so können alle feiernden Mütter unsere saubere Uniformen (danke Mama!) bestaunen. Sie können sich davon ein paar Bilder machen:

Bereits am Uhrturm angekommen, beglückten wir den Stadtrat mit Musik. Dabei durfte er den Taktstock schwingen. PS: Nicht nach vorne schauen.

Bereits am Uhrturm angekommen, beglückten wir den Stadtrat mit Musik. Dabei durfte er den Taktstock schwingen. PS: Nicht nach vorne schauen.

Auch der Bürgerkorp verfolgte uns wieder. Schuss!

Auch der Bürgerkorp verfolgte uns wieder. Schuss!

Auffi auf'n Berg! Nächster Halt: Garnisonsmuseum.

Auffi auf’n Berg! Nächster Halt: Garnisonsmuseum.

Wir kämpften uns durch die Menschenmassen. Unser Stabführer leitete uns auf sicheren Pfad.

Wir kämpften uns durch die Menschenmassen. Unser Stabführer leitete uns auf sicheren Pfad.

Oben angekommen, trafen wir alte Bekannte. Nach unserem Soloprogramm wagten wir ein Experiment mit dem Grazer Spielmannszug.

Oben angekommen, trafen wir alte Bekannte. Nach unserem Soloprogramm wagten wir ein Experiment mit dem Grazer Spielmannszug.

Der Spielmannszug wurde anhänglich und versuchte uns zu infiltrieren. So schleiften wir ihn bis zur Schlossbergbahn mit.

Der Spielmannszug wurde anhänglich und versuchte uns zu infiltrieren. So schleiften wir ihn bis zur Schlossbergbahn mit.

Nach der kurzen Fahrt mit der Bahn, marschierten wir auf schnellsten Weg Richtung Fuhrpark.

Nach der kurzen Fahrt mit der Bahn, marschierten wir auf schnellsten Weg Richtung Fuhrpark. Das intensive Marschtraining hat sich voll ausgezahlt.

Für alle Statistiknerds, die Aufzeichnung unserer Strecke.

Für alle Statistiknerds, die Aufzeichnung unserer Strecke.

Autoren: Kathi und Martin

+++Maibaum2k17+++

Ein kleiner Auszug aus unserem vereinsinternen Liveticker:

[16.45] Der Liveticker fährt am Parkplatz unserer Alma Mater ein.

[17.00] Zwei Drittel der Belegschaft sind anwesen. Instrumente werden in die Autos verfrachtet (dummes großes Schlagzeug!!)

[17.10] Familie Maierhofer glänzt durch Abwesenheit.

[17.15] Wir geben auf und fahren ohne unserer „Verspätungsfamilie“ zur Feuerwehr.

[17.20] Ankunft Feuerwehr. Bierbänke stehen bereit.

[17.25] Ankunft Maierhofers.

[17.40] Letzter Notenständer steht. Wäre schneller gegangen, wenn alle geholfen hätten.

[17.45] Warten auf Godot.

[18.00] Feuerwehrler noch im Hasenbau.

[18.10] Endlich. Jetzt geht’s los! Wir sind mit unserem Repertoire schon fast durch.

[18.20] Spielen seit langem wieder Marschnummer 16. Neigungswinkel des Maibaums: 45°.

[18.40] Der Ansatz hält. Maibaum steht noch nicht. Bald aber. Neigungswinkel: 75°.

[18.53] Juhuuuuu er steht! Ta-ta-ta-tusch! Neigungswinkel: 89°.

[18.55] Wurzeln vom Parkplatz werden gelöst. Wir verlassen den schiefen Maibaum und begeben uns zur Halle.

[19.00] Wir beginnen mit unserem Konzertprogramm. Tore sind halboffen sagt der Optimist, halbzu der Pessimist. Aber im Gegensatzu zum letzten Jahr sind draußen viele Zuschauer.

[19.15] Wir sind richtig im Flow und rocken das Fest.

[19.30] Halbzeit. Torupdate: Alle sind geschlossen, außer eines. Das wehrt sich noch. Ist aber auch schon fast zu. Akkustisch erreichen wir die Halle noch.

[19.50] Schlusssprint. Es fehlt noch ein Stück vor dem Sperrstundenmarsch.

[20.00] Der letzte Ton ist verklungen. Es wird der schnellste Weg zur Bratwurst gesucht.

[20.10] Mahlzeit. Das haben wir uns verdient. Lob an den Grillmeister.20170430_184625

[20.30] Fertig samma. Nix mehr Puntigamer. Jetzt heißt es die Instrumente wieder in den Probenraum zu bringen.

[20.45] Ende Liveticker. Danke fürs lesen.

Zur Verfügung gestellt vom Liveticker-Team des MV Raaba-Grambach.

Für den Inhalt verantwortlich: Der Musikverein.

Geprüft auf Verwendbarkeit: Kathi und Martin

Alle Angaben ohne Gewehr 🙂

 

Wer suchet, der findet

Was darf am Ostersonntag nicht fehlen? Richtig. Das traditionelle Suchen nach Schokolade und gefärbten Eiern. Zumindest in Raaba. Jedes Jahr versteckt der Osterhase mit seinen Gehilfen im Lebenspark Nester für die Kinder. Heuer waren die Nester professionell geschützt, da dunkle Wolken sich Richtung Raaba verirrten. Trotzdem konnten viele den Startschuss gar nicht erwarten und standen schon früh in den Startlöchern. Um 14.00 Uhr gab es dann kein Halten mehr. Im ganzen Park wuselte es von Kindern und begleitenden Eltern, die versuchten die passende Nummer am Ei zu finden. Leider sind die schon ausgestorben geglaubten Exemplare der Spezies „gemeiner Eierdiebibus“, die dafür bekannt ist Eier zu stehlen und unschuldige Kinder traurig zu machen, heuer wieder aufgetaucht. Da konnte nur noch der Osterhase rettend einschreiten und tröstend die Kinder mit Ersatzschokolade versorgen.osterhase

Autoren: Kathi und Martin

Klein aber oho!

We proudly present our new Kapellmeisterin: Den Weihnachts- und Neujahrstress hinter uns gelassen, kamen wir alle top motiviert und das ein oder andere Kilogramm schwerer zurück in unsere Alma Mater: dem Probenraum in der VS Raaba. Ziel des ersten sechstels des Jahres war es einen neuen Dirigenten zu finden. So wurden in unserer Umgebung per persönlichen Gespräch und Inseraten viele potenzielle Opfer gesucht, die dann im Einzelverhör näher geprüft wurden und letztendlich sich vor der kritischen Masse der Musiker wiederfanden, um dort ihr Können und ihr Auftreten zu präsentieren. Nach unzähligen Bewerbungsrunden kam nur noch eine für uns in Frage: Tsai-Ju Lee. Tsai-Ju

Ihres Zeichens Dirigat-Studentin an der Kunst-Uni-Graz hat sich zu uns verirrt und hat uns mit einer produktiven Probenarbeit überzeugt. Worunter viele im Bläserregister zum Schnaufen kommen. Sie wusste genau was sie wollte und konnte uns mit ihrem enormen Wissen und ihrem Gehör wie eine Fledermaus beeindrucken. Tsai-Ju, wir wünschen dir viel Freude und Durchhaltevermögen mit uns!

 

Autorin: Schottland-Korrespondentin Kathi mit Inspiration von Martin

Acht Raabauken bereisen die Welt

Es waren einmal acht arme, einsam zurückgelassene Raabauken, die an einem schönen Märzwochenende nichts Besseres zu tun hatten, als nach Irdning zu fahren. So trafen sich diese letzten treuen Musikvereinsmitglieder am Freitag dem 10. März 2017 bei der Volksschule in Raaba, um ihr Hab und Gut in zwei Autos zu packen und sich auf die Reise zu begeben.

Als sie an ihrem Ziel, der Seebacher Hütte angekommen waren, stellte die Mannschaft fest, dass sie von nun an selbst für ihr Überleben sorgen mussten. Denn nicht einmal ihr Koch war mit von der Partie. In ihrer größten Not nahmen sie ihr Schicksal und den Telefonhörer selbst in die Hand und bestellten sich Pizzen. Obwohl die Acht ihre weit entfernten Freunde vermissten, bemerkten sie zu ihrer Überraschung, dass UNO Spielen mehr Freude macht, wenn man nicht so gedrängt auf der Bank sitzt, dass man die Karten des Sitznachbarn besser kennt als die eigenen. Mit dieser Erkenntnis konnten sie ruhig einschlafen und sich vor den Challenges des nächsten Tages entspannen.

Im Morgengrauen verließen zwei mutige Raabauken die sichere Behausung, um auf die Jagd nach Essbarem zu gehen. Nicht weit entfernt von ihrer Lagerstätte erlegten sie Gebäck und sogar einen Laib Brot. Frisch gestärkt waren sie nun bereit den Anstieg auf die Planneralm zu wagen. Außer den acht Teamkameraden, hatten viele andere Wintersportler den gleichen Einfall. Am Parkplatz, auf den Pisten und in den Hütten tummelten sich Jung und Alt. Plötzlich waren die Freunde froh nur in der kleinen Gruppe unterwegs zu sein, da es ihnen dadurch leichSkitripter fiel einander nicht zu verlieren. Als der Schnee gegen Mittag immer weicher wurde, beschloss eine kleine Gruppe sich abzusondern und die Sonne auf der Terrasse einer Skihütte zu genießen. Kurz bevor die Lifte ihre letzte Bergfahrt antraten, vereinten sich die zwei Grüppchen wieder und marschierten zurück zu ihrem Basislager in Irdning. Wagemutig und tapfer wie sie waren, stellten sich die Kameraden diesmal selbst hinter den Herd und bereiteten ihr eigenes Essen zu. Die Acht waren so stolz diese Herausforderung alleine wirklich bravourös gemeistert zu haben, dass sie es fast wagten böse Witze auf Kosten ihrer nicht anwesenden Musikerkollegen zu machen. Stattdessen vergnügten sie sich dann aber bis spät in die Nacht hinein bei einem Spiel für sechs Personen mit Zauberern, Feen und Drachen.

Am nächsten Morgen war ein weiterer Aufstieg auf die Planneralm geplant, doch diesmal verließen gar nur mehr sechs Mitglieder das Haus. Zwei Raabauken konnten sich nämlich nicht länger ihrer Verantwortung entziehen und mussten sich auf ihre kommende Schul- und Arbeitswoche vorbereiten. Sobald auch die Skifahrer wieder im Haus eingetroffen waren, wurde noch einmal gekonnt aufgekocht, die Betten gemacht und die Stube geputzt. Danach traten die Gefährten die Heimfahrt nach Graz an. Somit ging ein schönes Wochenende in kleiner geselliger Runde zu Ende.

Und die Raabauken lebten glücklich und zufrieden bis zur nächsten Probe, bei der sie ihre vermissten Kollegen wieder trafen, sich aber insgeheim ärgerten, da nun viel zu viele Leute da waren, um wieder Wizard zu spielen.

Autorin: Caro

Nervenkitzel bis zum Schluss

Nach wochenlangem Proben war es endlich soweit. Unser Highglight das allährliche Jahreskonzert stand vor der Tür. Dabei begann die Vorbereitung etwas holprig. Ein Ersatzkapellmeister musste her. Glücklichweise fanden wir unseren Retter in der Person von Markus Bauer, seines Zeichens Direktor der Musical Akademie Graz (MAG). Er versorgte uns am Anfang zwar mit den zwei „schwersten“ Musical-Nummern, die wir auch intensiv (schon fast über-) probten, verheimlichte uns den Rest aber bis zum Probentag, drei Wochen vor dem Konzert. Da kam dann folgende Wahrheit ans Licht: Nicht nur, dass noch acht weitere Stücke auf uns warteten, sondern auch noch schwerere als die ersten zwei Nummern. Wir blieben tapfer: Challenge accepted! Wir schoben Extraschichten, sodass der Probenraum sich für viele zum Nebenwohnsitz verwandelte. Das größte Osterei, kam zwei Proben vor dem großen Tag: Ein vierseitiger Klassiker „Pirates of the Caribbean“. Gott sei Dank haben manche von uns das Stück im Jahre 2012 schon mal gespielt. Sonst hätten wir gemeinsam angefangen, aber vereinzelt aufgehört. Im Fachjargon auch „Fade-out“ à la Abschiedssymphonie von Joseph Haydn genannt. Wer mit uns bereits musizierte, kennt auch unsere Probenleistungskurve. Schwacher Beginn, saustarkes Finish (siehe oberaffengeiles Diagramm made by Kathi).

bildschirmfoto-2016-12-16-um-00-04-16So war es auch diesmal! Bei der Generalprobe in der schon umfunktionierten Turnsaal-Konzerthalle lief zwar schon einiges meilenweit besser als noch eine Woche davor, aber es passierten uns noch einige Hoppalas, die zu ausgedehnten „Kunstpause“ und WIederholungen führten. Von denen profitierten aber nicht nur wir sondern auch unsere SängerInnen der MAG, die bei der Generalprobe zu uns stoßten. Miteinander gaben wir einige Musicals zum Besten. Hoppalas blieben beim Auftritt nur ein paar übrig. Prominentes Beispiel: Unser lieber Obmann missbrauchte dabei eine Generalpause als Solo und gewann eine Bezahlung für eine Musikerrunde. Insgesamt konnten wir die Erwartungen des Publikums doch erfüllen und übertrafen auch die Vorstellungen von unserem Vize-Bürgermeister Peter Gspaltl. Das war auch nicht schwer, da der Fußballobmann und Konzertdebütant von einem „Leise rieselt der Schnee Potpourri“ ausging. Im Großen und Ganzen sind auch wir Musiker mit unserer Leistung zufrieden, standen wir doch mächtig unter Druck. Doch wir sind schon wieder motiviert das nächste Jahr unser Publikum wieder zu verzaubern und hoffentlich eine neue musikalische Leitung präsentieren können.

Autoren: Kathi und Martin

Diagrammkünstlerin: Kathi

Tatortfotos folgen!

Gut Ding braucht Weile

Das man Projekte durchaus über Monate planen muss, damit man sie dann umsetzten kann, ist wohl jedermann bekannt. So hat sich das auch bei uns entwickelt, obwohl das so in der Art nicht vorgesehen war und ehrlich gesagt auch in kürzerer Zeit durchführbar gewesen wäre.

Die Pläne für das Vorhaben wurden nämlich schon im Frühjahr d.J. geschmiedet, wurden dann aber mangels Teilnehmer ad acta gelegt.

img_1216Doch vom Sommer hochmotivierte und eindeutig unter Vereins- und Schokoentzugserscheinungen leidende Musiker haben sich dann doch ein Herz gefasst und haben Nägel mit Köpfen gemacht und sich dazu entschlossen gemeinsam den schon seit ewig geplanten Musikerausflug zum Zotter durchzuführen.
Dort angekommen stellten wir fest, dass wir ganz augenscheinlich nicht die einzigen mit diesem genialen Gedankengang waren. Denn die Schlage war so lange, dass si

ch einige schon zu sorgen begannen, ob für uns dann überhaupt noch was übrig bleibt. Doch diese Sorgen waren unbegründet. Denn schon bei den ersten Schokobrunnen, wo man die unterschiedlichste
n Arten von 50-100% Schokolade kosten konnte, war uns klar, dass diese nicht versiegen würden.

Wir kosteten uns mit größtem Vergnügen durch alle möglichen Schoko-Variationen alla Zotter, sodass am Schluss jeder gerne eine Runde im essbaren Tiergarten drehte, wo wir am Schokoladenfriedhof uns noch über die ein oder andere nicht umgesetzte Kreation amüsierten.

Autorin: Kathi

Tag der Blasmusik, die Dritte!

Treue LeserInnen werden sich nun fragen: „Saufen die zu viel? Das haben wir ja schon gelesen.“

Unsere Antwort: nein. Wir trinken nur so viel wie sein muss und als sportlich orientierter Verein führen wir lieber eine Veranstaltung drei Mal an unterschiedlichen Orten auf, damit es sich auch auszahlt.

Die dritte Etappe führte zum Bauernmarkt in St. Peter, wo wir in alter Manier unsere Stellungen bezogen, um die dortigen BesucherInnen den Tag musikalisch zu versüßen. Süß waren auch die Früchte, die wir Musiker als Stärkung zu uns nahmen.

Bei sommerlichen Temperaturen spielten wir uns mit Märschen warm, bis wir bei den modernen Stücken zur Höchstform aufliefen. Da es unser letzter Auftritt vor der Sommerpause war, genossen wir das Musizieren und freuten uns über die Begeisterung, die wir bei unseren Zuschauern beziehungsweise Marktbesuchern ins Gesicht zaubern konnten.

In diesem Sinne wünscht Ihnen der MV Raaba-Grambach einen schönen und erholsamen Sommer!

Autoren: Kathi & Martin

Dies Irae!

Monatelanges Proben nur für DIESEN einen Tag! All die Freitags- und teileweise auch Sonntagsproben sollten sich  genau an diesen Tag rentieren!

So trafen wir uns um 14 Uhr bei schönen, schwülen Wetter, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und den Park in unseren Konzertsaal zu verwandeln. Anscheinend kannten jedoch nicht alle den Weg zum eigentlichen Treffpunkt- dem Lebenspark. Denn einige Musiker (worunter auch unser lieber Herr Obmann war) waren davon überzeugt, dass wir uns bei der Volksschule treffen sollten. Diese Meinungsverschiedenheit fiel aber erst auf, als nach einer Viertelstunde nach eigentlichem Treffpunkt Robert unseren lieben Obmann telefonisch kontaktierte und vorsichtig nachfragte, wo er sei!

So teilten wir uns noch einmal auf. Ein Teil von der „Parkgang“ brachte vor Ort alles auf Vordermann, während der andere auf Expedition ging und die verschollenen „Schäfchen“ wieder zurück zur Herde zu bringen (inklusive „Graffel“ der Schlagzeuger).

Alles feinsäuberlich aufgebaut und hergerichtet, warfen wir vorsichtig einen Blick zum Himmel und es lief uns kalt über den Rücken. Denn in weiter Ferner (oder naher Zukunft?) war nur noch eine einzige Gewitterfront zu sehen! Doch um unseren lieben Thomas zu zitieren: „Das kommt sicher nicht zu uns“, blieben wir optimistisch und spielten uns ein.

Pünktlich um 17 Uhr zum Eröffnungsmarsch, dem „Spielmannsgruß“, fing es an zu tröpfeln. Doch nicht überall! Eine kleines Völkchen (besser bekannt als Schlagzeuger) blieb (begünstigt durch den Standort unter den Bäumen) halbwegs trocken.

Standhaft spielten wir weiter und vertrieben mit unseren schönen (?) Klängen die Gewitterwolken, sodass beim zweiten Stück alles wieder eitler Wonne war. Ab diesem Zeitpunkt schafften es sogar alle MusikerInnen gemeinsam das Instrument abzunehmen.

Zum Abschluss des ersten Teils spielten wir ein „Kernbuam-Potpourri“, wo die größten Hits der Boygroup zusammengefasst sind, mit dem unsere lieben Tenorhörner eine super Performance ablieferten. Nach 20 minütiger Pause und einer nochmaligen Stimmrunde begann die zweite Hälfte. Hier schlug sich gleich zu Beginn unser Trompeter Wolfi  wacker bei seinem ersten Solo beim Stück „La Montanara“ und damit wurde der moderne Part eingeleitet. Einige Beatles Nummern später war es schon soweit, dass wir einen Abschiedsmarsch für unseren lieben Samu spielten, da er aus bildungstechnischen Gründen ab Herbst nach Wien geht. DANKE für dein Engagement die letzten Jahre! Du warst eine große Stütze und wirst als Musiker, Kollege und Freund uns sehr fehlen!

Abschließend räumten wir in Bestzeit zusammen und ließen den Abend gemütlich ausklingen!

Autorin: Kathi – mit freundlicher Unterstützung von Martin.