Peroj ganz privat: Auszüge aus den geheimen Tagebüchern unserer MusikerInnen!

Do, 31.05. Auszug Caro:

Liebes Tagebuch,

nach dem geistlichen Teil des Tages (Fronleichnamsprozession) wurde ich endlich von Robert abgeholt. Gott sei Dank bin ich mit ihm mitgefahren!! Haha. Wir hatten den Einfall eine Challenge zu machen. Wer hält es länger aus den Hit „I’m gonna be (500 Miles)“ von den Proclaimers anzuhören? Letztendlich hörten wir den Song den ganzen Weg nach Kroatien, also gefühlte 1000mal. Und das witzigste daran! Selbst nach 4 Stunden nur ein Lied, konnten wir die 2. Strophe noch immer nicht mitsingen. HAHA. Das einzige was nicht so toll war, dass wir erst so spät ankamen… Aber zum Glück waren alle Zelte schon aufgestellt. Oder zumindest fast alle! So jetzt geh ich noch schnell telefonieren und dann aber ab ins Bett!

 Fr, 1.6. Auszug Wolfi

Liebes Tagebuch,

die spinnen alle hier! Bei der ersten Probe am Vormittag -ja du hast richtig gehört! Die Wahnsinnigen wollen die ganze Zeit proben- haben wir herumgeturnt und singen müssen[1]. Bäh… In der Mittagspause sind die anderen zum Strand. Leider habe ich meine Zahnbürste und sonst so ziemlich alles vergessen, was man eigentlich im Urlaub so brauchen könnte. Jetzt habe ich durch die Gegend fahren können, um ein Geschäft zu finden, wo ich meine Sachen kaufen konnte und das ist wirklich nicht so leicht in Kroatien. Wie ich wieder zurück war und die anderen am Strand gefunden habe, haben wir auch schon quasi wieder rauf müssen. „Wir haben heute am Abend auch noch eine Probe“, haben sie gesagt.

De facto war mein Ansatz danach zum Kübeln. Die Pizza dafür bei Asterix war wieder einsame Spitze! Jetzt bin ich ziemlich voll.

 Sa, 2.6. Auszug Kathrin

Liebes Tagebuch,

es war heute wieder sehr spannend! Wir hatten wieder zwei Proben, wo wir sehr konzentriert gearbeitet und gesungen haben. Oder sollte ich eher sagen, Katzen mit ihrem Gejammer können bei unserem Gesang nicht mithalten. 😀

Kathi hat mich heute wo rein gelassen. Ursprünglich hatte ich das Saxophon ja nur mitgenommen, um die Stücke mit dem Nachwuchs darauf spielen zu können. Auf einen Kommentar von mir, dass die Flötenstimme so einfach wäre, hat Kathi so gemeint, dass ich es mit dem Saxophon spielen soll, wenn ich will!

Resultat: Jetzt spiele ich alle Stücke mit dem Saxophon, obwohl ich erst seit kurzem Unterricht gehe. HAHA. Kathi hat sogar damit ich gleich üben kann aus der Partitur alles mit der Hand rausgeschrieben! Jetzt habe ich die Noten zwar, kann es aber nicht lesen, da sie alles so klein dazu gekritzelt hat. Aber in Graz bekomme ich dann neue. Dann geht’s hoffentlich auch leichter.

So, 3.6. Elisabeth

Liebes Tagebuch,

Gott sei Dank sind alle vom Verein wieder heimgefahren. Jetzt kann ich wieder in Ruhe zusammenräumen. Und der ganze Wein ist auch weg. Jetzt genieße ich einmal die Stille… oder auch nicht…Thomas ruft mich wieder. Muss jetzt wieder weiter.

[1] Anmerkung der Redaktion: Es handelte sich hierbei um Aufwärmübungen für die richtige Atmung und sollte auch bezwecken, dass die letzten Schlafmützen munter waren.

Das Geisterkonzert

Das Jahreskonzert 2017 stand im Zeichen der Neuerungen: Neuer Konzertsaal, neue Moderatoren und eine neue musikalische Leitung, die erstmals unser Konzert dirigierte. Der einfallsreiche Titel hieß „Adventkonzert“, war doch am Konzertwochenende der erste Adventsonntag! Doch richtig weihnachtlich wurde es erst später im Konzert. Doch dazu später.

Im Vorfeld wurde wie immer viel geprobt, waren doch wieder einige Brummer dabei und die Konzertwertung im Herbst hatte auch viel Energie gefressen. So wurden neben den Freitagsproben auch noch Sonntagsproben eingeführt, für alle die üben mochten/sollten/mussten. Diese Proben gaben uns dann noch den letzten Schliff, um das ein oder andere Stück ohne gröberen Hoppalas zu überstehen.

Am Tag der Generalprobe kam dann die erste Probe im Konzertsaal, nachdem wir unseren Probentag nicht im VAZ Grambach machen konnten, da unsere Saalreservierung nicht eingetragen wurde und der Saal vermietet wurde. Dabei stellte sich heraus, dass es durchaus schwierig war in dieser für uns ungewohnten trockenen Akustik zu spielen und sich zurechtzufinden, um einen optimalen Sound zu finden.

Noch trockener wurde die Akustik dann am Konzerttag nicht mehr. Grund: Viele Besucher, die den Schall noch schlucken hätten können, kamen nicht. Auch Großteils der Politik hatte anscheinend da was vergessen. (Ausnahmen bestätigen die Regelung!) Aber wir spielen ja für die Musik und nicht für die Besucher! Die wenigen tapferen Krieger, die den weiten Weg nach Grambach zurückgelegt hatten und uns die Treue hielten (oder wurden sie bezahlt, dass sie kommen?), konnten unsere Operettendarbietung vom Rössl bis hin zum Musical My fair lady bestaunen. Nach der Pause und den etlichen Ehrungen (ja unsere MusikerInnen waren wieder fleißig und sind alt geworden) wurde es dann etwas winterlicher, als unsere Moderatorin gekonnt ein lustiges Weihnachtsgedicht vortrug und überleitete zum weihnachtlichen Teil, der dann doch nicht so weihnachtlich war. So wurde ein jüdisches Hannukkah Lied gespielt und zuletzt ein Weihnachtsmedley mit eher unbekannten Liedern. Würde mal sagen da wurde das Thema optimal getroffen! Als das Konzert und die gelungene Moderation vorbei war, beschlossen einige MusikerInnen noch ein bisschen zusammen zu stehen und Pläne für eine bessere Bewerbung unseres Konzertes zu machen, denn eines steht fest: So ein Geisterkonzert ist auch nicht das gelbe vom Ei.

The Grand Opening

Die wunderbare Gemeinde hat sich einen grandiosen Termin ausgesucht, um das sündhaft teure, umgebaute Gemeindehaus bei schottischen Verhältnissen zu eröffnen.

Gott sei Dank hatte die vorausschauende Gemeinde ein prunkvolles Festzelt errichtet, in dem sich die mehr oder weniger hochrangigen Gäste vor dem überwältigenden Fluten retteten.

Überwältigend war auch unsere starke Besetzung, konnten wir doch für diesen ehrwürdigen Anlass zwei ausgezeichnete Tubisten engagieren. Traurig hingegen war die zweifelhafte Anwesenheitsmoral der immer wieder auffallenden Schlagzeuger, fehlte an diesem historischen Tag einer der zwei großen Perkussionisten. Stattdessen musste ein halbwüchsiger, uns wohlbekannter Musiker als adäquater Ersatz herhalten. Laut anonymen Angaben der kundigen Stammkrachmacher hatte die kurzfristig eingesprungene Aushilfe eine gute Figur gemacht.

Nachdem der letzte Ton der steirischen Landeshymne den offiziellen Festakt beschloss, entschloss unser spontaner Obmann unsere ansatzlosen Trompeter zu ärgern, indem er uns alle noch einen krönenden Abschlussmarsch spielen ließ.

Danach hatten unsere hungrigen Teilnehmer nur noch verliebte Augen für das ausgezeichnete Buffet, für das die wohlhabende Gemeinde aufkam.

Als die guten Speisen aufgegessen waren, machten sich alle auf und stürzten sich in die reißenden Fluten, um ins trockene Heim zu kommen.

 

Autoren: Kahti und Martin

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Mit ein wenig Verspätung (vier Monate) war es nun endlich soweit. Die Ausreden hatten ein Ende. Also, was machten die Musiker nun am ersten schönen Septembertag? Ja genau, sie nutzten die Zeit für eine ausgedehnte Marschprobe, die sie als „Tag der Blasmusik“ verkauften.

Leider mussten wir diesmal auf unsere „Einser“-Garnitur verzichten und auf das ausgewaschene Raabaukenleiberl mit Jeans ausweichen. Grund: Wir bekommen das neue Gemeindewappen aufgestickt. Wenn schon nicht in schöner Uniform so präsentierten wir uns dennoch dieses Jahr mit einer neuartigen Innovation. Aus Trommlermangel schnallte sich Kathi die „Große Bumm“ um, befestigte sie auf einem zweirädrigen Gestell und schob sie mit ganzem Körpereinsatz in Schlangenlinien vor sich her. Seitdem wird sie nur mehr liebevoll „Rollator-Lady“ genannt.

Um den Nicht-Raabanern die wunderschöne Vereinsheimat näher zu bringen, wurde diesmal unsere Route geändert. Sogar der Lamberg wurde heuer bezwungen, was so manchen Musiker an seine Leistungsgrenze trieb und somit kurzfristig auf ein Taxi angewiesen war.

Diesmal gab es wieder einen Stabführer-Debütanten. Jakob durfte mit dem Stecken wedeln, was die Schlagzeuger nicht davon abhielt sich selbstständig zu machen und dabei die ganze Kapelle zu überraschen. Diese Aktion führte aber nicht zu einem vollständigen Autoritätsverlust des Stabführers, sondern zu einer Portion Tadel für die letzte Reihe. Danach spurten sie zwar, was aber nicht bedeutete, dass von da an alles glatt verlief.

Im Vergleich zu den Vorjahren gab es heuer außerdem mehr Pausen als üblich. So wurden wir schon nach wenigen Metern von Familie Heidenbauer und dem Bürgermeister mit Getränken versorgt. Gestärkt ging es wieder im kurzen Sprint (der aber durchaus ein paar Höhenmeter beinhaltete) Richtung Hause Doppler, wo schon der nächste Halt geplant war. Sogar der kulinarische Genuss kam nicht zu kurz. Beim Kinder- und Familienfest in Grambach wurden wir nämlich für unsere musikalische Einlage mit einer Kotelettsemmel belohnt. Die zukünftigen Jungmusiker konnten währenddessen ihr musikalisches Können auf den einzelnen Instrumenten beweisen. Mexikanische Burritos gab’s dann beim Gemeindeamt, wofür? Für musikalisches Entertainment der anwesenden Parteimitglieder. Angefressen wurde dann der Tag für beendet erklärt.

Durch das starke Konditionstraining geht es nächstes Jahr vielleicht wieder mehr ums Marschieren als ums Konsumieren. Bis dahin werden wir aber noch fleißig trainieren müssen.

 

Autoren: Caro, Kathi und Martin

Olympischer Podiumsplatz

Auch heuer nahmen wir wieder an der alljährlichen Vereinsolympiade Raaba-Grambach teil, wo wir nicht nur 2 Teams stellten, sondern auch selbst eine Station betreuten.  Hierbei haben wir gezeigt, dass unsere MusikerInnen vielseitiger talentiert sind!

Wir gratulieren recht herzlich

den Raabaukinnen (Carina, Caro, Conny, Kathi) zum hervorragenden 2. Platz!

den Raabauken (Wolfi, Peter, Jakob und Moritz/Robert) zum grandiosen 3. Platz!

Somit ging der interne Vereinssieg an die Mädels!

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Viel zu frühshoppen

Wir trafen uns an diesem Sonntag mehr oder weniger ausgeschlafen pünktlich viel zu früh um 8:30 bei unserem Hauptquartier. Da unsere Kapellmeisterin leider kurzfristig erkrankt war, musste Beatrice mit Unterstützung von Christin ihren Platz einnehmen, was beinahe schon problematisch war, da sehr viele Flöten fehlten. Nachdem der Großteil der Schlagzeuger durch Abwesenheit glänzte, durfte der Rest von uns ihre viel zu zahlreichen Utensilien einpacken. Dann brachen wir auf nach St. Peter zur Kirche, wo uns die Familie Maierhofer bereits erwartete.PfarrfestStPeter1 Wir fürchteten bereits, dass unsere Trompeterzwillinge verschlafen hatten. Plötzlich tauchten sie dann spät aber doch noch auf, mit der Erklärung den Treffpunkt falsch interpretiert zu haben. Endlich vollständig spielten wir vor der Messe noch drei Märsche an. Während der Messe zum 40sten Priesterjubiläum des Pfarrers sorgten wir für musikalische Untermalung. Danach zogen wir 500 Meter weiter auf die Bühne beim Pfarrfest, wo wir mit der Sonne zu kämpfen hatten. Bevor wir jedoch dehydrierten, wurden wir glücklicherweise mit (alkoholischen) Getränken versorgt. Während wir eine Polka nach der anderen  schmetterten, wurden wir vom Essensgeruch irritiert, was das Weiterspielen schwerer und schwerer machte. Bei den modernen Stücken am Ende verließ uns dann sogar PfarrfestStPeter2unsere Schlagzeugaushilfe und uns wurde klar, dass wir unser Programm bald beenden sollten. Anschließend wurden auch wir endlich mit Nahrung versorgt und uns wurde von der Bedienung jeder Wunsch erfüllt. Das einzige Negative beim Essen war, dass wir ins Pfarrhaus verbannt wurden und nur aus dem Fenster die Stimmung bei der anderen Band miterleben konnten.  Nach Kuchen und Kaffee machten wir uns dann auf den Heimweg.

Autoren: Caro und Jakob

Die große Premiere

Endlich war es soweit. Das große Geheimnis um unsere Kapellmeisterin wurde gelüftet. Tsai-Ju Lee dirigierte ihr erstes Parkkonzert. Damit man das Konzert aber so gut über die Bühne ging, steckte Tsai-Ju einen ordentlichen Aufwand in die Probenarbeit (Intonation olé!) und forderte von uns Musikern höchste Konzentration. Diese Begeisterung für die Musik schwapptHomepageTitelbilde auch auf uns über. Wir setzten dabei die Ratschläge so gut wie möglich um, das wiederum in Lob umgewandelt wurde. Für den Aufbau, wie konnte es anders sein, trafen wir uns wiedermal zu früh… Oder wir arbeiteten einfach zu schnell. Auf jeden Fall blieb noch Zeit für ein vom Obmann gesponsortes Eis. Beim eigentlichen Konzert erfüllte unser Obmann die Rolle als Wetterfrosch wiedermal tadellos. Wusste er doch schon beim Aufbau, dass es erst am späten Abend regnen sollte. Zwischen den Stücken durften unsere Starmoderatoren Jakob und Christopher quatschen und so einige Anekdoten erzählen. Letztendlich konnte man die fleißige Probenarbeit deutlich hören, meinte zumindest das Publikum und auch Tsai-Ju war mit viel Freude dabei, wenn es manchmal noch Intonationsalternativ klang was sie aber höchstens zu einem Schmunzler führte. Das Schmunzeln darf bleiben, nur die Intonation wird besser werden.

Autoren: Kathi und Martin

+++EXKLUSIV+++ Kathi und Martin im Interview

Heute dürfen wir recht herzlich zwei exklusive Gesprächspartner des uns allseits gut bekannten und geliebten Musikverein Raaba Grambach begrüßen. Wir werden heute mit Kathi- ihres Zeichens Kapellmeister-Stv. und Spielverderberin- und Martin -EDV-Beauftragter und Große Trommelchef-  über den ersten Tag der Blasmusik der Saison quatschen: Tag der Blasmusik in St. Peter Bauernmarkt.

Interviewer: Hallo ihr Zwei! Danke, dass ihr euch bereit erklärt habt mit uns über den Auftritt zu reden und dass ihr eure kostbare Zeit dafür entbehren konnten.

Martin: Sehr gerne!

Kathi: Als hätte ich eine andere Wahl gehabt!

Wie kam es überhaupt dazu ein so exklusives Platzkonzert beim St. Peterer Bauernmarkt (Anm. der Redaktion: Eisteichsiedlung) zu geben?

K: Der Grundgedanke lag ursprünglich darin, den Repräsentationswert des Vereins zu steigern, den Einflussbereich zu expandieren und den Wert unsere Marke auch in den anliegenden Gemeinden/Stadtbezirken zu vergrößern.

M: Kurz gesagt, eigentlich wissen wir es selbst nicht so genau. Am besten solltet Ihr dazu den Obmann befragen.

Was macht diesen Auftritt so speziell?

K: Für uns Musiker ist es eine perfekte Vorbereitung für das meist knapp darauffolgende Parkkonzert. Dabei wird die Möglichkeit genützt, um Stress abzubauen, indem so manche für das Parkkonzert relevante Stück abgespielt wird.

M: Da wir am Bauernmarkt spielen gibt es die Möglichkeit sich mit frischem Obst zu stärken.

K: Und dann wisst Ihr wieder nicht wohin mit dem Kirschkern…

Also lief nicht alles ganz rund?SchlagzeugKerne

M: Prinzipiell war unsere Performance trotz reduzierter Musikerstärke ausgesprochen gut.

K: Hie und da war noch Verbesserungspotenzial gegeben, wobei das nur noch Kleinigkeiten waren. Bedenklicher war die Auftrittsmoral der Schlagzeuger und hierbei mein ich wirklich nur die Schlagzeuger und nicht Schlagzeugerin, die durch Tratschen und Kirschen essen während dem Spiel negativ, zumindest mir als musikalische Leiterin dieses Auftritts, aufgefallen sind. Ich habe sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam gemacht.

M: Ein Trompeter (Name der Redaktion bekannt) analysierte die Situation trocken aber sehr korrekt: Mit ihr ist heute nicht gut Kirschen essen.

Ah, ich merke hier gibt es noch einige unausgesprochene Konflikte. Bevor die Situation zu eskalieren droht, möchten wir das Interview beenden. Danke für eure Zeit und alles Gute für die Zukunft!

M: Tschüss mit ü.

K: Tschau mit au.

Bauernmarkt

Das Interview führten: Kathi und Martin im Auftrag des MV Raaba-Grambach

Gottes Segen

Es ist Donnerstag, der 15. Juni 2017, ein strahlend schöner Fronleichnams-Tag! Nur leider viel zu früh, und schon sooo heiß. Treffpunkt 8.15 Uhr vor der Volkschule…

Langsam trudeln die (vielfach noch sehr verschlafenen) Teilnehmer ein. Marschbücher werden ausgegeben, die Aufstellung (diesmal in weiser Voraussicht gleich in Zweierreihe, damit wir nicht wieder den Reihenabfall improvisieren müssen) geprobt und schließlich auch noch neue Noten von „Großer Gott“ (eine etwas andere Fassung als in unserem Marschbuch) ausgegeben und durchgespielt. Dann hieß es schon „aufsitzen“, ab zum Parkplatz.

Fronleichnam2017_01Dort packten wir unsere Instrumente aus und nach kurzem Durchstimmen marschierten wir in loser Formation zur Kapelle, wo die Messe bereits im Gange war. Nach der Messe nahmen wir hinter dem Kreuz Aufstellung und die Prozession machte sich auf den Weg durch den Park zur ersten Station bei der Feuerwehr. Dort fand unser Stabführer zum Glück einen Schattenplatz für uns, denn es war schon ziemlich heiß. Die zweite Station führte in den Lebenspark. Auch hier durften wir im Schatten stehen. Den Weg zurück zur Kapelle haben wir sicherheitshalber nur im Schritt (ohne Spiel) absolviert, denn einige dornige Zweige und anderes Geäst haben den Weg ganz schön kniffelig gemacht, sodass im Schritt gehen, in der Formation bleiben und auch noch richtig spielen ein sehr schwieriges Unterfangen gewesen wäre. So haben wir „Absamer ProzFronleichnam2017_02essions Marsch Nummer 4“ halt direkt vor der Kapelle gespielt (diesmal leider in der prallen Sonne).

Nach dem Schlusssegen nahmen wir unsere Marschbücher auf und spielten noch einige Märsche. Wir wurden mit Applaus verabschiedet und durften uns im Raabahof mit einem erfrischenden Getränk von dem Auftritt erholen. Vielen Dank dafür.

Nach der Stärkung ging es wieder zurück zum Probenlokal. Die Plakatständer für das Parkkonzert waren herzurichten und in Roberts Auto zu befördern. Wenn alle zusammenhelfen geht das richtig schnell 🙂

Also, das Parkkonzert kann kommen…

Autorin: Elisabeth

Ode an die Sommerakademie

Zu Pfingsten, wie kann es anders sein,

traf der Musikverein bei den Maierhofers in Kroatien ein.

Schon am Donnerstag bezog der Putztrupp in Peroj das Haus,

damit die Zelte aufgestellt wurden im Voraus.

 

Nachdem auch der Rest der Gruppe angekommen war,

gab es Pizza beim Asterix, das ist freitags unabdingbar.

Anders als sonst wurden keine zehn Riesenpizzen bestellt.

Unsere großen Esser hatten sich nämlich nicht zu uns nach Pula gesellt.

 

Gutes Essen und ganz viel Spaß

Proben und das kühle Nass

Gelächter bis zum Morgengrauen

Ein paar Schnäpse zum Verdauen

Ein Hoch auf die Sommerakademie.

 

Der Samstag wurde am Strand verbracht.

Das Wasser war schon warm genug zum Plantschen, wer hätte das gedacht.

Fleißig wurde Volleyball und Wasserball gespielt.

Und beim Schlafen in der Sonne auf eine schöne Bräune abgezielt.

 

Völlig entspannt, aber sonnenverbrannt starteten wir die erste Probe.

Obwohl die Schlagzeuger fehlten war unsere Leistung alles andere als marode.

Nach der Pause schrumpfte die kleine Gruppe sogar noch mehr,

die Fische zum Grillen sorgten nämlich für Arbeit vor dem Verzehr.

 

Gutes Essen und ganz viel Spaß

Proben und das kühle Nass

Gelächter bis zum Morgengrauen

Ein paar Schnäpse zum Verdauen

Ein Hoch auf die Sommerakademie.

 

Zum Aufwachen wurden gleich nach dem Frühstück am Sonntag die Instrumente ausgepackt

und geübt bis zum Umfallen wurde der Dreivierteltakt.

Nun hatten wir uns die Erfrischung im Meer wirklich verdient.

Danach wurden wir mit Kulturprogramm bedient.

 

In einer Prosciutteria genossen wir unser Mittagessen.

Diese Aufklärung über istrische Spezialitäten bleibt definitiv unvergessen.

Vor der weiteren Völlerei am Abend

war die Geschichtestunde über die Feldunterstände, genannt Kažuns hervorragend.

 

Gutes Essen und ganz viel Spaß

Proben und das kühle Nass

Gelächter bis zum Morgengrauen

Ein paar Schnäpse zum Verdauen

Ein Hoch auf die Sommerakademie.

 

Da die Nacht etwas länger gedauert hatte, war die Motivation am Montagmorgen grenzenlos.

Trotzdem verlief die Probe nach dem Frühstück auch wieder mühelos.

Nach dem BBQ-lunch machte sich einer nach dem anderen zur Abfahrt bereit.

Vielen Dank an die Maierhofers, auch dieses Jahr hat uns der Aufenthalt sehr gefreut.

 

Gutes Essen und ganz viel Spaß

Proben und das kühle Nass

Gelächter bis zum Morgengrauen

Ein paar Schnäpse zum Verdauen

Ein Hoch auf die Sommerakademie.

 

Autorin: Caro

Bilder folgen…